10.
November
2017

Die Wohnsituation der Studierenden in Bochum

Hey,
hier ist wieder eure LiLi. Wir wollen euch heute ein Thema näher bringen ,welchs uns sehr am Herzen liegt, und welches auch uns als Studierende in Bochum stärker nicht treffen könnte.
Das Wohnen in Bochum. Viele von uns pendeln jeden Tag nach Bochum, weil wir villeicht in der Nähe unserer Familien wohnen wollen oder in einer Stadt leben in der wir uns wohler fühlen als in Bochum. Aber einem Großteil dürften auch die Mietpreise in Bochum den Umzug in die Unistadt erschweren. Momentan sind dese durch das Akafö (über 4.000 Wohnheimplätze) noch auf einem bzahlbarem Stand von etwa 7€/qm². Das sind für eine 25qm² Wohnung 175€ kalt und vielleicht 300€ warm mit Internetanschluss. Das Akafö leistet hier also gute und studierendennahe Arbeit. Trotzdem sind die 4.000Wohnheimplätze des Akafö begrenzt und reichen nicht aus um über 40.000 Studierenden eine Wohnung zu bieten.
Und jetzt kommt die Stadt ins Spiel. Diese berät und beschließt in der Bochumer Kommunalpolitik momentan das „Handlungskonzept Wohnen“. Der Bochumer Rat , von einer Rot-Grünen Koalition angeführt, möchte in diesem Handlungskonzept durch Subventionen den privaten Wohnungsbau fördern und etwa 800 Wohneinheiten in Bochum neu bauen lassen, statt selbst Geld in die Hand zu nehmen und eine Kommunale Wohnungsbaugesellschafft zu etablieren. Für die Studierenden aber vielleicht greifbarer ist es , das das Handlungskonzept behauptet die Belange der Studierenden zu kennen und zu berücksichtigen. Deshalb soll bis zum Jahr 2021 in Kooperation mit der in England sitzenden Firma ´Basecamp Croup´ eine Wohnturm neben dem Bochumer Hauptbahnhof entstehen. Dort sollen 400 Einzelzimmer für Studierende entstehen. Der stolze Preis von 500€/20qm² ist wohl den Profitinteressen des Privatinvestors zu schulden. Jedes der 400 Einzelzimmer soll also etwa 20qm² groß sein, sowie etwa 2.000 Wohneinheiten des Akafö auch. Die Zimmer sollen völlmöbiliert sein mit Internet Anschluss, sowie die 2.000 Wohneinheiten des Akafö auch. Die Zimmer sollen 500€ kosten, die Zimmer des Akafö kosten momentan jedoch nur knapp 300€. Die Stadt arbeitet also aktiv daran mit , die Mietpreise der Studierenden um knapp 60% in die Höhe zu treiben. Darin sehe ich nicht `die Belange der Studierenden kennen und berücksichtigen`, dass ist unsozial. Es gibt nicht viele Studierende die sich neben einem intensiven Studium und Semesterbeiträgen, möglicherweise einem 20/h Job zu einem Mindestlohn und der Haushaltsführung ,eine solch hochpreisige Unterkunft leisten können.
Es ist jetzt 2017 und der Wohnturm soll 2021 erst fertig gestellt werden, aber die Weichen für das „Basecamp“ werden heute gestellt. Und deswegen müssen wir auch schon jetzt darüber informieren und dagegen angehen. Aber die Stadt hat die Studierenden nicht gefragt. Weder der AStA (über 40.000 Studierende) noch das Akafö(über 4.000 WE) wurden für das Handlungskonzept Wohnen angesprochen oder befragt. Die Studierendenschaft muss also von sich aus auf das Thema aufmerksam machen und sich einmischen!
Der jetzige AStA jedoch sieht keinen Grund dafür. Er beharrt darauf unpolitisch zu sein ,da ein AStA angeblich nur die bereits bestehenden Angebote an der RUB ‚verwalten‘ muss um für die Belange der Studierenden zu stehen. Aber ein AStA sollte ein Sprachrohr der Studierenden sein und dies auch in kommunalen so wie überregionalen Gremien kundtun. Wir fordern also den AStA auf , aber auch den Bochumer Rat, miteinander in Kontakt zu treten um über die wahren Belange der Studierenden zu diskutieren. Denn so wie es jetzt läuft, wird es auf ein Desaster für beide Seiten hinauslaufen.

 

03.
Oktober
2017

Einfach nicht totzukriegen – Vollversammlung und Filmvorführung

Du bist links und willst in der Hochschulpolitik mitmischen?
Komm‘ diesen Freitag zum Kneipenabend der LiLi ins Soziale Zentrum!
Die Linke Liste ist eine parteiunabhängige Bündnisliste und bereits seit über 15 Jahren an der RUB aktiv. Bei der LiLi können alle Studierenden mitmachen, die sich auf dem Campus und darüber hinaus für emanzipatorische Positionen engagieren (wollen). Auch dieses Jahr werden wir wieder zur Wahl des Studierendenparlaments antreten um eine kompetente und solidarische Studierendenvertretung zu bilden.
Egal ob du neu an der Uni bist oder uns vielleicht schon gewählt hast: Du bist herzlich eingeladen zum Kennenlernen am Freitagabend im Sozialen Zentrum in Bochum. Wir halten unsere offene Vollversammlung zum Semesterstart ab und kommen bei Cocktails, Bier, Limos und Mate ins Gespräch – liquid democracy at its best!
Unsere nun zweite Vorführung des Dokumentarfilms „Die Mondverschwörung“, der sich Verschwörungstheorien rund um den Erdtrabanten widmet, rundet ab ca. 20:30 Uhr den Abend ab: „Alles hängt mit allem zusammen.“ Diesen zentralen Satz ganzheitlicher Weltsicht nimmt „Die Mondverschwörung“ wörtlich. Von eher harmlosen Spielarten mondgetriebener Alltags-Esoterik führt sie den Zuschauer mit jedem Schritt tiefer in ein irritierendes Gestrüpp unkonventioneller Ansichten, abenteuerlicher Beweisketten und absurder Schlussfolgerungen.

 

05.
Januar
2017

Infoabend zur Hochschulpolitik – auch für Neulinge

GO-Antrag, Sozialbeitragsordnung und Berufungskomission – wer in der Hochschulpolitik aktiv ist oder werden will, wird früher oder später mit neuen Begriffen konfrontiert sein, deren Bedeutung sich nicht sofort erschließt. Dafür wollen wir uns am kommenden Donnerstag, den 12. Januar zusammensetzen, um für alle Interessierten, alle neuen Mitglieder, aber auch für alte Hasen, die ihr Wissen ausbauen wollen, eine kleine Schulung zur Hochschulpolitik anbieten. Bea und Fabian werden dazu die Gremien und Prozeduren der akademischen und studentischen Selbstverwaltung vorstellen und Euch einen Einblick in die Möglichkeiten einer linken Hochschulpolitik geben. Falls Ihr bestimmte Fragen habt, schreibt uns ruhig hier, dann können wir speziell uns auf die Frage vorbereiten.

 

05.
Dezember
2016

Achtung! Der Unirahmenvertrag kommt!

…doch was bedeutet dies für uns?

Ab dem 01.01.2017 darf kein Text mehr im Blackboard/Moodle sein und hochgeladen werden,
wenn die Literatur und dazu gehört der Großteil der Texte, urheberrechtlich geschützt ist.
Dies hat mit der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) zu tun, die eine Art GEMA für Literatur
darstellt. Durch ein Urteil des Bundesgerichtshof darf die VG Wort nun bei den Unis abrechnen.
Pro Kurs und Semester wäre dies dann folgende Rechnung:

„Seiten x TN [Teilnehmer]-Zahl x 0,8 Cent“

Dies führt zu höheren Kosten und zu mehr Aufwand für die Dozierenden, die jedes Werk angeben
und einordnen müssten. Ein Pilotversuch an der Uni Osnabrück 14/15 hat gezeigt, dass die
Textmenge stark zurückging.

 

27.
Mai
2016

Sicherheitsdiensteinsatz: Offener Brief an das Rektorat

Sehr geehrter Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich, sehr geehrte Kanzlerin Dr. Christina Reinhardt,

auf dem Sommerfest der Ruhr-Universität Bochum am 25.05.2016 ist der von UNIversaal, der Veranstaltungsagentur der Ruhr-Universität, engagierte, private Sicherheitsdienst gegen uns, die Linke Liste an der Ruhr-Universität Bochum vorgegangen. Mit diesem offenen Brief setzen wir unsere Ankündigung gegenüber den für den Einsatz des Sicherheitsdienstes verantwortlichen Angestellten von UNIversaal in die Tat um, beim Rektorat Beschwerde einzulegen.

 

27.
Mai
2016

AStA und UNIversaal gehen mit Sicherheitsdienst gegen LiLi vor

Auf dem Sommerfest der Ruhr-Universität Bochum am Mittwoch, 25.05.2016 gingen der Allgemeine Studierendenausschuss der RUB und UNIversaal, die Veranstaltungsagentur der RUB, gegen uns, die Linke Liste an der RUB (LiLi) vor, wozu wir nun Stellung beziehen.
Bei der Kontrolle unseres Standes auf dem Sommerfest hinsichtlich des technisch ordnungsgemäßen Aufbaus unseres Standes und der Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, wurde durch die anwesende Vorsitzende des AStA (Internationale Liste), Material beanstandet, das an unserem Stand auslag. Dabei handelte es sich um Ansteckbuttons, auf denen die Symbole von Organisationen (YPG, YPJ) zu sehen waren, die im Raum Syrien/Irak gegen den durch den türkischen Staat unterstützten islamistischen ‚Islamischen Staat‘ kämpfen. Aufgrund unserer Weigerung, die beanstandeten Buttons zu entfernen, wurde uns mehrmals, zuletzt unter Hinzuziehen des von UNIversaal engagierten, privaten Sicherheitsdienstes klar gemacht, dass wir unter Einsatz von Gewalt und mit rechtlichen Konsequenzen für uns, auch als Privatpersonen, vom Sommerfest ausgeschlossen werden würden, sollten wir der Anweisung nicht Folge leisten, die Buttons zu entfernen. Dabei wurde durch die AStA-Vorsitzende, Angestellte von UNIversaal und hinzugezogene, schlägertruppmäßig aussehende Securities eine Drohkulisse aufgebaut, vor der wir uns zum Entfernen der willkürlich beanstandeten Buttons gezwungen sahen.
Das Vorgehen des AStA und der Veranstaltungsleitung des Sommerfestes stellt nicht nur einen Affront gegen uns dar, sondern ist ein nicht akzeptabler Angriff auf linke Politik an der RUB. Desweiteren zeigte sich einmal mehr die Gesinnung des AStA, der gegen die politische und parlamentarische Opposition in despotischer Manier vorgeht und demokratische Werte mit Füßen tritt. Der politische Angriff galt zudem insbesondere den in der Linken Liste organisierten Genoss_innen der YXK, dem Verband der Studierenden aus Kurdistan.
Vorfälle wie dieser häufen sich, seit dem der AStA der RUB von einer Mitte-Rechts-Koalition gestellt wird. Kritische Stimmen im Lager des AStA sind immer seltener zu hören, während das fortwährende Engagement von ehemaligen AStA-Mitgliedern für die AfD Bände über den Geist spricht, der mit Listen wie der Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure und der Internationalen Liste, mit Unterstützung der Juso-Hochschulgruppe, im Studierendenhaus Einzug gehalten hat.
Über diesen weiteren Tiefpunkt im Wandel der politischen Kultur an der Ruhr-Universität Bochum sind wir erschreckt, werden unsere Arbeit aber fortsetzen und uns dem Rechtsruck weiterhin entgegen stellen. Wir solidarisieren uns mit dem Kampf der YPG und YPJ gegen den Terror der Islamist_innen. Unsere Kritik gilt jeder freiheitsfeindlichen Bewegung, ob sie die Nation oder die Umma über die Menschen stellt.

 

03.
Februar
2016

AstA Frankfurt vs. Pick-Up Artists

Die Linke Liste erklärt sich solidarisch zum AStA Frankfurt, dem das Oberlandesgericht untersagt hat, kritisch in einer Studierendenzeitung über sexistische Praktiken sogenannter „Pick-Up-Artists“ zu berichten.

Das „Phänomen“ sei von „allgemeiner sozialer Bedeutung“, weswegen es „Fragen der Hochschulpolitik oder sonstige studentische Angelegenheiten nicht in besonderer hochschulspezifischer Weise“ betreffe, so das Oberlandesgericht. Folglich dürfe der AStA darüber nicht berichten. 50 Meldungen von als übergrifflich empfundenen Anmachen auf dem Campus sind dem Oberlandesgericht also offenbar nicht genug, um eine hochschulpolitische Dimension festzustellen.

 

07.
Dezember
2015

StuPa-Wahl 2015: Aufruf zu den Wahlen zum 49. Studierendenparlament und für den SHK-Rat

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Es ist Wahlwoche an der RUB!

Ihr könnt uns von Montag (7.12.) bis Freitag (11.12.) von 9 bis 16 Uhr in das StuPa wählen. Das StuPa wählt dann wiederum nach Mehrheiten den AStA. Wo ihr wählen könnt, bestimmt euer „Erstfach“ also das Fach, das als erstes auf eurer Studienbescheinigung erscheint. Die für euer Fach bereitgestellten Urnen findet ihr in dem Link.

Unsere diesjährigen Plakate (siehe Bild) sind denjenigen, die schon länger dabei sind, bereits bekannt: Es handelt sich um die Restbestände der Altplakate.
Exemplare dieser schönen Zeugnisse linker Hochschulpolitik an der RUB für zuhause, gibt es an unseren Infoständen in NA und den G-Gebäuden.

 

07.
Dezember
2015

StuPa-Wahl 2015: „10 gute Gründe“-Flyer

10 gute Gründe-Flyer

 

02.
Dezember
2015

Lili wählen!

Nächste Woche Montag beginnt die Wahlwoche. Wer in der Wahlwoche nicht an der Uni seine Stimme abgeben kann, der hat noch bis morgen die Chance beim Wahlleiter formlos die Briefwahl zu beantragen. Bitte beachtet, dass der Antrag folgende Daten enthalten muss: Name, Vorname, Anschrift, Fachbereich, Studienfach sowie die Matrikelnummer. Er muss eigenhändig unterschrieben sein und es muss aus ihm hervorgehen, dass Ihr die Briefwahl zur Wahl zum 49. Studierendenparlament beantragt. Der vom Wahlausschuss in der Wahlankündigung angekündigte Vordruck ist leider nirgends im Netz zu finden, ihr könnt Euch jedoch am Vordruck zur letzten Urabstimmung orientieren, siehe: http://www.stupa-bochum.de/images/Urabstimmung_2015/Briefwahlantrag.pdf

 

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