15.
Mai
2018

Wer ist die LiLi

Die Linke Liste (LiLi) versteht sich als eine parteiunabhängige, internationalistische und emanzipatorische hochschulpolitische Bündnisliste von Studierenden, die sich auf dem Campus und darüber hinaus für diese Positionen engagieren. Hierbei können wir auf über 20 Jahre hochschulpolitische Erfahrung zurückblicken. So konnten wir mehrere Jahre erfolgreich im Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) mitwirken, sowie in hochschulpolitischen Gremien, wie z.B. dem Autonomen Ausländer*innenreferat, dem Senat und verschiedenen Fachschafts-, Institus- und Fakultätsräten die Uni sozialer und demokratischer gestalten. In Zeiten von gesellschaftlichem Rechtsruck und immer weiter fortschreitender Neoliberalisierung der Hochschulen, gilt es unsere Errungenschaften zu verteidigen und den Ausbau dieser zu stärken.

Als parteiunabhängiges und strömungsübergreifendes Bündnis verbinden wir mit dem Label ‚links‘ zahlreiche Themenfelder in denen wir aktiv sind. Zum Beispiel kämpfen wir für mehr Mitbestimmung der Studierenden an den Universitäten (wie Senat, Fakultätsräte, SHK-Räte etc.), für ökologische Nachhaltigkeit an der Uni und darüber hinaus, für mehr Selbstbestimmung durch bessere Studien- und Arbeitsbedingungen (günstiger Wohnraum, gegen bindende Verlaufspläne und Zwangsexmatrikulation) und für emanzipatorische, queerfeministische, antifaschistische, antirassistische und antikapitalistische Werte. Dafür sind wir für euch in den Hochschulgremien, auf dem Campus und auf der Straße aktiv.

Auch die internationale Solidarität spielt bei uns eine große Rolle. So gehört zu unserer Bündnisliste auch die MK (MultiKulti-Liste). In der MK organisieren sich Studierende aus China und Vietnam, sowie afrikanische und kurdische Studierende. Die MK ist sehr aktiv im Autonomen Ausländer*innenreferat und organisiert spannende Kulturveranstaltungen, wie beispielsweise Filmtage oder Neujahrsfeste. Unser Engagement beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Campus. So organisieren wir auch gesellschaftskritische Veranstaltungen in der Stadt, beteiligen uns an humanistischen, antifaschistischen und antirassistischen Aktivitäten Protesten und bieten alternative Kulturangebote, wie z.B. Diskussionsveranstaltungen, Stadtrundgänge oder Cocktailabende, an.