03.
Februar
2016

AstA Frankfurt vs. Pick-Up Artists

Die Linke Liste erklärt sich solidarisch zum AStA Frankfurt, dem das Oberlandesgericht untersagt hat, kritisch in einer Studierendenzeitung über sexistische Praktiken sogenannter „Pick-Up-Artists“ zu berichten.

Das „Phänomen“ sei von „allgemeiner sozialer Bedeutung“, weswegen es „Fragen der Hochschulpolitik oder sonstige studentische Angelegenheiten nicht in besonderer hochschulspezifischer Weise“ betreffe, so das Oberlandesgericht. Folglich dürfe der AStA darüber nicht berichten. 50 Meldungen von als übergrifflich empfundenen Anmachen auf dem Campus sind dem Oberlandesgericht also offenbar nicht genug, um eine hochschulpolitische Dimension festzustellen.

 

10.
September
2015

Cocktailabende diesen September!

Morgen (Freitag der 11.09) um 20 Uhr im SZ veranstalten wir wieder einen Kneipenabend! Dort kann der Durst mit legendären Lili_Cocktails gelöscht werden. Die Erlöse der Soli-Cocktails gehen an den Abschiebestopp Ruhr.

Wer nicht genug von den Lili_Cocktails bekommen kann, kann auch am 19.09 um 20 Uhr beim Nordpol vorbeischauen.
Wir danken der Nordpol-Crew für die Möglichkeit „auswärts“ einen Kneipenabend gestalten zu können!
Unser Quizmaster hat da was in petto und kündigt an:
„Das Punk-Quiz der Linken Liste geht in die dritte Runde. Diesmal gibt es ein Punkrock-gegen-besorgte-Bürger-Special, d.h. Punklieder, die speziell Rassismus und den notwendigen Kampf dagegen zum Thema haben.
Aber auch einige Klassiker werden gespielt und wollen von euch erraten werden. Zudem wieder weniger Bekanntes für die „Experten“. Seid dabei und ratet und trinkt mit :-)“

 

26.
August
2015

Weitere Kundgebung am Freitag

Als Ergänzung zur letzten Meldung gibt es hier noch den Aufruf zu einer weiteren Kundgebung diesen Freitag. Hier der Originalaufruf der antifabochum:

/Es ist deutsch geworden in Kaltland/

Fast täglich brennen geplante Flüchtlingsunterkünfte. In ostdeutschen
Städten wie Schneeberg, Freital oder Heidenau tobt ein rassistischer Mob
– angefeuert und unterstützt von großen Teilen der Bevölkerung. Auch im
Ruhrpott wittern militante Neonazis und rechte Hools Aufbruchstimmung
und versuchen ein Klima der Angst zu schüren, Übergriffe auf Menschen
die nicht in ihr Weltbild passen eingeschlossen. So wurde etwa in
vergangenen Nacht in Langendreer aus einem Auto heraus vor Flüchtlingen
mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen.

 

26.
August
2015

Antira-Kundgebung in Essen!

Hier der Originaltext zur antirassistischen Kundgebung morgen in Essen:

Antirassistische Kundgebung
27. August | 10 Uhr | Amtsgericht Essen (Zweigertstr. 52)
Prozesse gegen Antirassist*innen: jeweils um 9 und 11 Uhr

*European Homecare schliessen! Grenzen Öffnen!*
Close European Homecare! Open the borders!

Am 05.12.2014 wurde die Zentrale von European Homecare (EHC) in Essen besucht, um die Firma nach den bekannt gewordenen Misshandlungen von Geflüchteten zu schließen. Die Folterszenen von Burbach und Essen gingen um die Welt. Doch das Unternehmen EHC als direkter Profiteur im Privatisierungsgeschäft mit Flüchtlingsunterkünften expandiert weiter – trotz aller Skandale wurde EHC von der Stadt Essen kürzlich mit der Errichtung und Betreibung von zwei sog. Flüchtlingsdörfern beauftragt.

 

23.
Juni
2015

Urabstimmung diese Woche!

In dieser Woche findet eine Urabstimmung über den Erhalt des Studientickets zu neuen (im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich teureren) Konditionen statt und alle Studierenden sind aufgerufen, in den Cafeten ihrer Fakultäten darüber abzustimmen . Das größte Manko an diesem neuen Vertrag, ist natürlich die Preissteigerung des Tickets. So zahlen wir im Sommersemester 114,36 € für das VRR-Ticket, über das abgestimmt wird. Das NRW-Ticket schlägt zusätzlich nochmals mit 48,10 € zu Buche. Der Preis allein des VVR-Tickets soll nun bis zum Sommersemester 2019 um ungefähr 45 € steigen. An erster Stelle ist natürlich der VRR für die Erhöhung der Preise, die uns Studierenden einfach vorgesetzt wurde, zu kritisieren. Allerdings hat sich auch der AStA der RUB nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Anstatt die Studierenden sofort über die Pläne des VRR aufzuklären, übte er sich in Untätigkeit. Die Vorreiterrolle bei der Organisierung von hochschulübergreifenden Protesten – wie der Kampagne „So nicht, VRR!“ – mussten andere Asten übernehmen. Wie so oft glänzte der AStA leider vorallem durch die Hochglanzwerbung in eigener Sache.

 

02.
Mai
2015

Veranstaltungsreihe: „The Good, the Bad and the Ugly“

Rojava, Pegida und der Islamische Staat. Dies sind Themen, die uns in
den letzten Monaten bewegten und beschäftigten. Auf der einen Seite der
Kampf des kurdischen Volkes für Demokratie, auf der anderen Seite zwei
Gruppierungen, die trotz der großen Unterschiede für das gleiche Problem
stehen: Die Manifestierung menschenverachtender, reaktionärer
Ideologien.

 

30.
April
2015

Heraus zum 1. Mai!

Die Linke Liste unterstützt zum 1. Mai gleich zwei Veranstaltungen:
Morgens sind wir mit der DGB Jugend ab 10:00 Uhr am Bergbaumuseum und protestieren für bessere Arbeitsbedingungen und ein sozialeres Europa.

Ab 16:15 treffen wir uns dann am Bochumer HBF (Hinterausgang), um gemeinsam nach Essen-Kray zu fahren und den Nazis zu zeigen, dass wir keinen Bock auf sie haben.

Wir sehen uns!

 

23.
April
2015

Demonstration gegen Massensterben im Mittelmeer

Nicht erst am Sonntag zeigte sich die Unmenschlichkeit und Brutalität der EU-Abschottungspolitik. Hunderte vor Krieg, Armut und Verfolgung geflohene Menschen sind im Mittelmeer ertrunken. Diesen und andere solcher Fälle in Anbetracht der schieren Anzahl an Toten, die in all den Jahren europäischer ‚Flüchtlingsabwehr‘ umkamen, als tragisch zu bezeichnen wäre heftig untertrieben. Es ist eine Katastrophe. Jede einzelne im Mittelmeer ertrunkene Person straft den menschenrechtlichen Anstrich europäischer Flüchtlingspolitik Lügen. Und jede Betroffenheitsbekundung europäischer PolitikerInnen, die heute noch trauern und morgen EU-Seenotrettungsmissionen verhindern wollen, ist zynisch und entlarvent. Das, was wir ‚Mittelmeer‘ nennen, ist ein riesiges, gewolltes Massengrab direkt vor den Toren Europas.

 

24.
Februar
2015

Stellungnahme zum Artikel in WAZ und WR: „Bochumer Studierende und Flüchtlinge werden ‚bewacht'“

Vor einiger Zeit hat die Linke Liste eine kurze Pressemitteilung des Akafös auf Facebook geteilt, als diese auf die Unterbringung von
Refugees in ihren Räumlichkeiten des sogenannten Priesterseminars hinwiesen.
Wir finden es selbstverständlich absolut begrüßenswert, dass das Akafö geflüchteten Wohnraum zur Verfügung stellt. Jedoch haben wir auch auf den latent rassistischen Unterton dieser Pressemitteilung hingewiesen. So wird dort betont, dass den im Priesterseminar wohnendenStudierenden ein Umzug wegen diesen neuen (verschlechterten) Bedingungen angeboten würde.

 

11.
Dezember
2014

Stellungnahme der Linken Liste zur Rundmail von „RUB-Knallhart“

Am Mittwochabend hat ein bislang noch unbekannter Personenkreis an über 50 000 kopierte RUB-Mailadressen einen sogenannten „Info-Brief“ versendet, in dem über angebliche Korruption und politische „Gefährlichkeit“ der hochschulpolitischen Listen Linke Liste, Grüne Hochschulgruppe, B.I.E.R. und KLIB berichtet wurde. Hierzu möchten wir kurz Stellung beziehen.

 

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