22.
Mai
2015

Ankündigung: 2. Termin des Offenen Antifa-Cafés Bochum

Hier der Originaltext aus der Einladung des Antifa-Cafés:

„Wir laden euch ein zum zweiten Termin des offenen Antifa-Cafés am 27.05. im Sozialen Zentrum Bochum. Der Vortrag wird dieses Mal eine Einführung in die Kapitalismuskritik liefern.

Kapitalismuskritik gehört zu den Kernthemen linker Gesellschaftskritik. Aber auch wenn es ein grobes Einvernehmen darüber gibt, wie „richtige“ Kritik am Kapitalismus auszusehen hat, beziehungsweise wie sie auf keinen Fall aussehen darf, ist es zwischen all den Debatten gar nicht so einfach, einen Einblick in ihre Grundlagen zubekommen. Der Vortrag versucht daher, einen Ein- und Überblick in die – marxistische – Kapitalismuskritik zu geben und zentrale Fragestellungen anzureißen: Was hat es mit der Universalität der Warenform auf sich? Wieso ist es vielen so wichtig, nicht nur Geld und Zinsen zu kritisieren? Warum hört man immer wieder, Kritik habe materialistisch zu sein?
Der Referent gehört dem Arbeitskreis Rote Ruhr Uni an.

 

19.
Mai
2015

Vortrag und Diskussion: Wiederaufbau nach dem Widerstand in Kobanê

Morgen findet der dritte Vortrag unserer Vortragsreihe statt:

Mittwoch, 20.05., 19 Uhr, HGB 50 Ruhr-Uni Bochum:
Wiederaufbau nach dem Widerstand in Kobanê (Vortrag und Diskussion)

Seit mehr als drei Jahren wurde Rojava von dschihadistischen Gruppen, zuletzt auch mit Hilfe der türkischen Regierung angegriffen. Die USA und die türkische Regierung erklärten schon im Voraus, dass Kobané zum Scheitern verurteilt sei. Doch die Widerstand leistenden Volksverteidigungseinheiten YPJ und YPG verbannten den Islamischen Staat am 25. Januar 2015 aus Kobané. Kobané wurde somit zum Symbol des Widerstandes durch die heldenhaften Einsätze der Freiheitskämpfer_innen.
Doch wie ist die aktuelle Lage von Kobané heute? Wie wird Rojava nach diesem Widerstand wieder aufgebaut? Welchen Problematiken ist Rojava bis heute noch ausgesetzt? Welche Rolle trägt die kämpferische Frau in dieser Revolution? Diese und weiterführenden Fragen werden von der Referentin Ronahi beantwortet.

 

05.
Mai
2015

Rückkehr des Islamismus im arabischen Winter (Ismail Küpeli), Vortrag und Diskussion

Morgen Abend findet der erste Vortrag unserer Veranstaltungsreihe „The Good, The Bad and The Ugly“ statt.

„2011 weckten die Rebellionen im Nahen und Mittleren Osten Hoffnungen auf eine Überwindung der arabischen autoritären Regime und auf demokratische Gesellschaften, die Raum für linke und emanzipatorische Prozesse bieten. 2015 ist davon nicht mehr die Rede. Mehrheitlich haben sich die Machthaber halten können, mancherorts haben sich neue Autokratien gebildet – und dies sind eher die positiveren Beispiele. In Libyen und Syrien herrschen blutige Bürgerkriege, in denen die Menschen um ihr Überleben kämpfen.
Insbesondere in Syrien haben sich islamistische Organisationen als die wichtigsten Gewaltakteure neben dem bisherigen Regime etabliert. Hier wollen wir uns anschauen, wie es zu diesem Erstarken des Islamismus kam, welche regionalen Mächte dazu beigetragen haben und welche Staats- und Gesellschaftsordnung die Islamisten propagieren. Wir wollen auch nach Gegenkräften suchen, die aus einer linken und emanzipatorischen Perspektive Bündnispartner sein können.“

 

02.
Mai
2015

Veranstaltungsreihe: „The Good, the Bad and the Ugly“

Rojava, Pegida und der Islamische Staat. Dies sind Themen, die uns in
den letzten Monaten bewegten und beschäftigten. Auf der einen Seite der
Kampf des kurdischen Volkes für Demokratie, auf der anderen Seite zwei
Gruppierungen, die trotz der großen Unterschiede für das gleiche Problem
stehen: Die Manifestierung menschenverachtender, reaktionärer
Ideologien.

 

31.
Januar
2015

„Unendliche Vielfalt in unendlichen Kombinationen?“ – Heteronormativität in Star Trek

Star Trek gilt vielen – egal ob Fans oder nicht – als positive Utopie, in der viele gesellschaftliche Probleme überwunden sind. Doch ist zu fragen, ob dies für alle Aspekte der Gesellschaft gilt. So werden zwar hin und wieder andere Verständnisse von Geschlechtlichkeit präsentiert und auch nicht heterosexuelle Beziehungsformen thematisiert, doch wie ist die alltägliche Darstellung von Geschlecht und Beziehungen? Dafür wollen wir uns mit den drei Star Trek Serien des 24sten Jahrhunderts auseinandersetzen (TNG, DS9 und VOY) und an ausgewählten Beispielen darstellen, welche Vorstellung von Geschlecht und Beziehung vorhanden sind.